Das nagelneue Testament

28. März 2011

Überlegungen (3)

Filed under: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 13:05

Nachdem sich mit Wohlan eine kleine Diskussion in den Kommentaren entwickelte, möchte ich nun doch hier einen neuen Artikel erstellen. Zum Einen, um einen Überblick über den Diskussionsverlauf zu behalten, zum Anderen natürlich, um weiter zu provozieren. Wozu sonst ist dieses Blog da?

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen (oder auch Kommentare anderer Personen), hier noch einmal meine Meinung.
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6. März 2011

Gott einmal psychologisch betrachtet

Filed under: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 13:48

Es ist immer wieder interessant, wenn man auf Leute trifft, die die Bibel als ihren Lebensleitfaden betrachten, trotzdem aber nicht abgeneigt sind, gewisse Vorschriften ganz nach ihrem Sinne zu verbiegen. Church on Sunday, sin on Monday, so wohl die Devise dieser Gläubigen.
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20. Januar 2011

Science Fiction Roman

Filed under: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 17:51

Nun, dann versuche ich mal, etwas themenfremd, hier einen kleinen Science-Fiction-Roman zu schreiben. Kann ja nichts schaden, auf den Beginn meiner Karriere als Nachfolger Isaac Asimovs verweisen zu können

Er hätte es spüren können, bevor er den Raumer in das Wurmloch steuerte. Doch Ma’shdrav N’gochi war immer noch überwältigt von den Funden auf SPK23488, die das Wissenschaftsteam zuhause auf Nadregha so nicht hatte vorhersehen können. Sie hatten zwar keine Artefakte gefunden, dafür aber eine umso reichere Welt voller unterschiedlichster Pflanzen und Tiere. Alleine die Katalogisierung würde das Wissenschaftsteam für weitere 27 Doppelsonnenjahre beschäftigen. Normalerweise nutzte Ma’shdrav seine ausgeprägte Sensorik auf fremdem Planeten, um sich und die Crew vor ungebetenen Angriffen zu schützen; seine Nutzung von 94 Prozent seines Gehirns ließ ihm dabei noch genug Raum, sich parallel um weitere Aufgaben zu kümmern. Doch gerade in diesem Moment konzentrierte er sich zu sehr auf die Ladeliste.

Es war ein kleiner Komet, lediglich 1,4 Kilometer breit und nicht einmal 3 Kilometer lang. Gerade hatte er den dritten Planeten des Systems mit rund 40 Kilometer pro Sekunde passiert, als sich das Wurmloch direkt in seiner Flugbahn öffnete und Ma’shdravs Raumer ausspuckte. Weniger als eine Viertelsekunde dauerte es, bis sich beide Objekte in voller Fahrt trafen. Durch die Wurmlochquerung waren die Schilde des Raumers noch nicht wieder aktiviert, daher richtete der Komet beim Auftreffen größten Schaden an. Wie eine Porzellanvase zerschellte das Schiff an ihm, Trümmerstücke in alle Richtungen aussendend. Die Flugbahn des Kometen wurde nur marginal beeinflusst. Einige der größeren Bruchstücke gelangten in den Anziehungsbereich des dritten Planeten und stürzten auf dessen Oberfläche, in der noch jungen und daher dünnen Atmosphäre nicht verglühend. Den Metallteilen hafteten noch Reste der Ladung sowie der Besatzung an, die sich auf dem bislang unbekannten Planeten nach dem Aufschlag über den kargen Boden und in den sumpfigen Ebenen verteilten und dort genetische Verbindungen mit den einfachen Moosen eingingen. Ein Merkmal der Nadreghaner war deren stark entwickelte Genetik, die vorsah, das jahrtausende alte Wissen zu speichern und beim Tod eines Nadreghaners dieses Wissen per Genetiktransfer zur Speicherung in einfachen Einzellern abzulegen. Nie hatte man jedoch geplant, dies bei Einzellern auf einem völlig unbekannten Planeten zu tun.

Viereinhalb Milliarden Jahre später

Ma’shdravs Gene hatten sich, wie die seiner Crew, aber auch die Gene der Ladung, die sie transportierten, innerhalb dieser Zeit weiterentwickelt. Da allerdings die Wirte nicht denselben Kompatibilitätsgrad aufwiesen wie die Wirte, die man auf Nadregha vorgesehen hatte, war sehr viel Wissen verlorengegangen. Trotzdem hatten sich Lebensformen entwickelt, die sogar eine Art primitive Verständigung und den Gebrauch nicht-komplexer Werkzeuge beherrschten. Aber der ewige Friede, eines der Grundgesetze der Nadreghaner, war verlorengegangen. Ebenso, wie grundsätzliches Wissen. Und so kam es, dass eines Tages eines der Lebewesen seinen Herdenmitgliedern mitteilte, dass in Ausnahmefällen die Benutzung von Kondomen erlaubt ist…

27. Juli 2010

Crossparade

Filed under: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 16:48

Und es begab sich, dass eine biblische Urmutter ihr Wort richtete an all jene, die an einer Veranstaltung teilnahmen und nicht das Glück hatten, daraus mit heiler Haut hervorzugehen. Daher sprach Gott, das Herrschaftswesen, mit gestrengem Blicke zu ihr:
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24. Juni 2010

Überlegungen (2)

Filed under: Erster Teil — nagelneuestestament @ 13:48

Wenn Gott uns nach seinem Ebenbilde geschaffen hat, wie es in der Bibel heißt ( Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.), dann muss Gott ein ziemlich unvollkommenes Wesen sein. Wie sonst kann man erklären, dass sich die Menschen gegenseitig umbringen? Ist Gott etwa ein jähzorniges, unbeherrschtes Wesen? Ist das nicht gefährlich, solche Eigenschaften dann weiterzugeben und so etwas unvollkommenes wie den Menschen zu schaffen?

21. Mai 2010

Völkerwanderung und andere Naturkatastrophen

Filed under: Erster Teil — nagelneuestestament @ 11:45

Gott hat also damals einen Klumpen Lehm angepupst, und siehe, es entstand Leben nach dem Abbild Gottes. Nun kommt so ein Pups ja aus einer bekannten Körperöffnung, daher muss ich jetzt mal davon ausgehen, dass wir alle aussehen wie das Arschloch Gottes. Oder etwa nicht? Nun, die Kritiker, die behaupten, wir wären angehaucht worden, denen muss man nun erklären, dass wir eigentlich ein Abbild von Gottes Zahnbelag sind. Seltsamerweise riechen auch manche Menschen so. Na ja, aber nach Gottes Pups zu riechen, ist auch nicht so das Wahre.

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4. Mai 2010

Der Papst, die Wahrheit und das Internet

Filed under: Uncategorized — buchstaeblich @ 15:04
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Die Wahrheit wird reduziert auf ein Wechselspiel der Meinungen“, sagte Papst Benedikt XVI auf der Konferenz Digital Witness – einem von der italienischen Bischofskonferenz organisierten Einnordungsspektakel, mit einem ängstlichen Schielen auf das pöhse Internet, in dem ich ja nun auch wohne, und das kann ja nichts Gutes bedeuten.
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20. April 2010

Überlegungen…

Filed under: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 09:53

Wie ist das eigentlich? Wenn man sündigt und dies als Bub dem Pfarrer beichten muss, laesst dieser einen dann einen Rosenschwanz beten? Oder holt man dann eher dem Heiligen einen Vaterrunter? Passiert das ganze dann unter Drogeneinfluss, da der Raum mit bewusstseinsverändernden Dämpfen gefüllt ist? Oder werden die Jungs durch Messwein gefügig gemacht? Und werden auf dem Altar noch Jungmännlichkeitsopfer dargebracht? Gibt es die Dornenkrone auch in klein als Cockring?

12. April 2010

Von alten und neuen Vätern

Filed under: Das neue Alte Testament — buchstaeblich @ 18:52
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Wollte ich nicht auf Väter zurückkommen – oder besser: Auf eine bestimmte Sorte Väter?

Nun, was Adam angeht: Väter sind auch kacke.
Dumpfbacke Eva kann ja nicht allein schuld am Elend von Kain und anderen Kindern in der Welt sein. Das hätte sie allein gar nicht geschafft und zweitens war sie ja auch nicht allein.
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Ostern und die Sache mit den Eiern

Filed under: Das neue Alte Testament — nagelneuestestament @ 12:28
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Ostern kennen wir ja alle. Einmal im Jahr sind zwei Wochen Ferien, die Blümchen pressen sich gleichzeitig aus der Erde und die Temperaturen erreichen gerade mal wieder zweistellige Werte. Papa ist endlich wieder nüchtern nach Karneval, Mama schwanger und Oma mit posttraumatischer Winterdepression im Heim. Das ist Ostern. Doch woher kommt das?
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