Das nagelneue Testament

31. Januar 2009

Meine erste Operation

Filed under: Uncategorized — nagelneuestestament @ 14:44

(Dieses Kapitel originierte in der Praxis des Medizinalrates, hat aber auch Bezug zum hiesigen Thema)

Das war sie also. Der Patient, ein Herr in den besten Jahren, kam mit heftigen Kreuzschmerzen zu mir. Die hatte er sich wohl bei einem Urlaub in Golgatha zugezogen. „Jesus“, sagte ich, als ich ihn untersuchte, „sie haben da ja auch noch eine ziemliche Narbe. Welcher unfähige Kollege hat Ihnen denn da den Blinddarm entnommen?“ „Oh“, sagte der Herr, „das war so ein italienischer Austauscharzt von Ärzte ohne Grenzen, der sich da versuchte. Der arbeitete mit ziemlich seltsamen Methoden. Keine Anästhesie, sondern Akupunktur rund um den Kopf. Hatte extra so eine Apparatur mitgebracht, die er mir aufsetzte und die dann in die Kopfhaut stach.“ „Mein Gott“, erwiderte ich, „das sind ja Sachen, da fühlt man sich doch ziemlich von allen guten Geistern verlassen, oder?“ „Na ja“, meinte er, „halb so schlimm, war ja zum Glück gut, dass er mich noch vor Ostern behandelte.“

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22. Januar 2009

Das vergessene Buch

Filed under: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 10:21

Eigentlich ware die Bibel ja um Einiges dicker, hätten die katholischen Knierutscher nicht damals, im Mittelalter, einfach einige Seiten rausgerissen und auf immer und ewig verbannt. Schon damals war es teuer, Mönche zum Abschreiben der Geschichten und Märchen zu knechten, aber auch in Zeiten ders ersten Buchdruckes schaute man aufs Geld.

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21. Januar 2009

Und Gott schuf

Filed under: Erster Teil — nagelneuestestament @ 14:57

Den Menschen nach seinem Ebenbild. So steht es geschrieben in der Bibel, dem Märchenbuch für Generationen und dem Leitfaden für eine realitätsfremde Altherrenriege, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mittels schöner Geschichten und nicht nachzuvollziehender „Wunder“ die einfachen Geister zu bezaubern und so von ihnen das Geld zu bekommen, das sie zur Unterhaltung ihres eigenen Lebensstils benötigen.

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Das letzte Abendmahl

Filed under: Erster Teil — nagelneuestestament @ 14:56

Es begab sich aber, dass Jesus sich dachte: nun ist bald Schluss mit lustig.

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Die Geschichte von den bösen Islamisten

Filed under: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 14:55

Eigentlich ist es ja unglaublich. Da spielen einige Halbintelligente mit den Ängsten der Menschen, weil sie wissen, dass die Menschen, mit deren Ängste sie spielen, noch viel weniger wissen.

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Zwischen- und Nachschöpfungen – aus dem apathischen Archiv

Filed under: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 14:51

Es begab sich aber, dass Gott in ihrer grenzenlosen Schaffenskraft noch einiges Anderes als das in der Bibel Beschriebene schöpfte. Da allerdings die Menschheit zu diesem Zeitpunkt noch nicht den vollen Durchblick hatte, Newton sollte schließlich erst mehr als anderthalbtausend Jahre nach Jesus die Geschichte mit dem vom Baum der Erkenntnis fallenden Apfel in Erdbeschleunigung haben, wurden einige Teile vorsätzlich weggelassen.

Darunter fiel die Schöpfung mehrerer schwarzer Löcher im Universum, denn auch Gott benötigte, wie der durchschnittliche PC-User heutzutage, einen Mülleimer auf der Desktopoberfläche, allerdings ohne Undo-Funktion. Einige missratene Entwürfe viereckiger Planeten verschwanden dort, ebenso Farbentwürfe von Sonnen, die nicht mehr in die aktuelle Kollektion passten.

Aus einem dieser schwarzen Löcher bastelte Gott dann auch noch ein Sommerloch, das zur Aufnahme unwichtiger Informationen für die schaffensfreie Zeit diente.
Und ein Ozonloch ebenfalls, als Präventivmaßnahme gegen aufmüpfige Planetenbewohner.

Gott schuf allerdings auch Dinge wie die Relativitätstheorie, die die Zeit, abhängig von der Helligkeit, unterschiedlich schnell vergehen lässt. Und dafür sorgt, dass Afrikaner im Ausgleich dazu sich zur Kompensation extra langsam bewegen.

Oder Schokolade als Grundnahrungsmittel, stellte die Versuche allerdings ein, als die göttliche Unterhose im Schritt zu kneifen begann.

Daneben noch einen Sack an fiesen Krankheiten, um denen den Rest geben zu können, die das Ozonloch überlebten. Aber das wird ja in der Bibel nicht erwähnt.

Das babylonische Sprachgewirr – apathologische Übersetzung

Filed under: Erster Teil — nagelneuestestament @ 14:48

Während sich in allen Ecken und Enden der Welt die Menschen, unbeeindruckt vom letzten Meteoriteneinschlag, der auch unter dem Namen „Arche-Noah-Armageddon“ bekannt wurde, wie die Karnickel vermehrten, mussten sie sich dafür ja auch irgendwie unterhalten. Denn:

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Der Moses-Zwischenfall – Aposthologische Korrektur

Filed under: Erster Teil — nagelneuestestament @ 14:43

Aufgrund einer Hungersnot war ja damals Jakob aus Israel – obwohl das damals noch nicht so hieß – aufgebrochen und hatte sich in Ägypten niedergelassen. Da zu der damaligen Zeit, wie auch heute noch, Ressentiments gegen Ausländer herrschten, wurden die Gastarbeiter erst einmal anständig unterdrückt. Speziell, nachdem bekannt wurde, dass sie sich stärker vermehrten als die Einheimischen. Man befürchtete ein neues Kreuzberg in Ägypten.

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Die große Flut – Noahs Riverboatshuffle

Filed under: Erster Teil — nagelneuestestament @ 14:41

Die Jahre gingen ins Land und die Menschen vermehrten sich wie die Karnickel. Gott hatte zwar mal einen Spruch in Richtung „Seid fruchtbar und mehret euch“ losgelassen, aber nicht damit gerechnet, dass die Menschen sich auch wirklich so penetrant daran hielten. Außerdem hatten sie wohl legasthenische Anfälle, denn sie waren wohl auch furchtbar.

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Der achte Tag – was in der Bibel vergessen wurde

Filed under: Erster Teil — nagelneuestestament @ 14:27

Exhumiert vom pathologischen Apostel

Nicht schriftlich fixiert sind die Ereignisse des achten Tages, denn das hätte das Weltbild zur damaligen Zeit kräftig durcheinandergewirbelt. Unseren Aposteln ist es jedoch gelungen, die lange verschollenen Dokumente im Vatikan ausfindig zu machen und unter Lebensgefahr herauszuschmuggeln. Hier liegt nun die unglaubliche Wahrheit vor.

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