Das nagelneue Testament

25. November 2011

Vaterunsermodifikation

Einsortiert unter: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 11:24

Sowas passiert, wenn man nicht richtig zuhört zum Einen, zum Anderen aber auch gar nicht am Sinn interessiert ist. Aber das gilt doch wohl für alle Gläubigen, oder?

Vater unser im Himmel,
geheilt werde dein Name
dein Reich komme,
dein Wille geschehe,
wie auf Himmel, so auf Erde.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schulden
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von den Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkait.
Amen.

(Echt so gehört. Wiederholt!)

21. September 2011

Stellenangebot

Einsortiert unter: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 18:54

Geben Sie Ihrer verkorxten Zukunft eine Chance! Und zwar mit uns!

- Sie tragen gerne Frauenkleider oder wallende Kutten, sind aber ein Mann?
- Sie labern gerne lange und kognitiv unverständlich, erzählen gerne Märchen?
- Sie haben Erfahrung in Pädophilie als aktiver Part?
- Sie sind Alkoholiker, wollen aber weiter öffentlich saufen?
- Sie haben auch ein kleines Drogenproblem und stehen auf Rauchartikel, speziell Weihrauch?
- Sie gehen gerne auf Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen, um sich kostenlos durchzufressen und -saufen?
- Sie quälen gerne Ihre Mitmenschen Sonntags Morgens um 8 durch laute Geräusche, bevorzugt Schläge auf Metall?
- Sie wollen sich Ihr Hartz-4 gerne aufstocken, dafür aber nicht hart arbeiten, sondern lieber das Kleingeld aus dem Opferstock sammeln?
- Sie hören sich gerne Geheimnisse anderer Menschen in engen Holzkabuffs an, um diese dann zu erpressen?
- Sie wollten sowieso nie heiraten, aber trotzdem Ihren verschiedenartigen sexuellen Neigungen frei nachgehen können?
- Sie finden es gut, wenn ihr oberster Chef gar nicht existiert und dessen Stellvertreter weit weg in Rom residiert?

Dann sind Sie unser Mann!

Werden Sie Pfarrer in der katholischen Kirche!

3. August 2011

Fundamentalistenalarm!

Einsortiert unter: Uncategorized — nagelneuestestament @ 14:30

Sieh an, es gibt sie also doch. Fundamentalisten, böse, verbohrte Menschen, die im Namen der Religion, ihrer Religion, Hetze gegen Anders- oder Nichtgläubige verbreiten. Und zwar massiv.

Ich rede jetzt allerdings nicht von den vielzitierten Islamisten, sondern (weiterlesen…)

20. Juli 2011

Worum geht’s eigentlich?

Einsortiert unter: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 19:25

Eigentlich wollte ich das wort- und beschreibungslos einstellen. Kam heute per Handverteilung hier bei mir an. Vorder- und Rückseite beinhalten genug Information, um sich ein eigenes Bild zu machen.
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29. Juni 2011

Die Kirche im Jahr 2500

Einsortiert unter: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 17:09

Knapp 500 Jahre nach Benedikt XVI hat sich nicht viel geändert auf der Welt. Immer noch gibt es Kriege, die aus drei Gründen geführt werden: Religion, Gier und Dummheit. Immer noch herrscht der Irrglaube des ständigen Wirtschaftswachstums, obgleich die Rohstoffvorkommen nahezu erschöpft sind und nur unter Einsatz teuerster Technologie gewonnen werden können, was sich beim Preis bemerkbar macht. Und immer noch folgen Milliarden von Menschen virtuellen, allmächtigen Freunden. Gerade jetzt, in Zeiten unerreichbarer, da teurer, Waren, erhalten die Kirchen Zulauf wie die Wasserhändler am dänischen Saharanordrand.
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21. Juni 2011

Himmel oder Hölle?

Einsortiert unter: Kirchenstöckchen — nagelneuestestament @ 14:15

Frau Fellmonsterchen bastelte ein Stöckchen, das ich gerne hier aufgreife. Ich antwortete bereits an anderer Stelle darauf, kopiere meine Antwort deshalb hier herein und ergänze sie ein wenig.

Aber jetzt erst einmal das Bild:

Erst einmal die Definition von „Moral“ laut Wikipedia: „Moral bezeichnet meist die faktischen Handlungsmuster, -konventionen, -regeln oder -prinzipien bestimmter Individuen, Gruppen oder Kulturen, sofern diese wiederkehren und sozial anerkannt und erwartet werden.“

Immoral Young People sind unmoralische junge Leute. Also junge Leute, die sich nicht an die Regeln der eigenen Gruppe halten. Also nicht kiffen, mit 15 mit dem Mofa Gleichaltrige beeindrucken wollen und auch keine Markenmode tragen. Also diese grauenvollen Kirchenmäuse. Ab in die Hölle mit denen? Dann haben die aber was falsch gemacht bei all ihren Bibelstunden. Wahrscheinlich wird der große Kürbis da oben sich denken: „Mist, solch vertrocknete Jungfern und Jungs will ich aber gar nicht hier haben, viel lieber sind mir doch die knackigen Weiber mit den dicken Titten hübschen Rundungen unterm Engelskostüm, die das Kleidchen so schön schweben lassen, dass ich besser druntergucken kann…“ Ergo schnell die Regeln geändert und damit den Betschwestern und -brüdern den Freiflug vergeigt.

Immoral old people sind dieselben Kirchenschluffen in alt. Also nichts von wegen gutbetuchte Rentner im Mallorca-Urlaub. Also ab in die Hölle mit ihnen, weil laut Yin-Yang-Prinzip für diese andauernde sonntägliche Kirchenrennerei ja irgendwie ein Ausgleich geschaffen werden muss. Klar, wenn man mal so eine Alte mit strähnig grauem Haar in der Wohnung hatte. Den Geruch nach Mottenkugeln kriegt man da für Wochen nicht mehr raus.

Ich persönlich gehöre jetzt weder zu den jungen noch zu den alten Leuten, daher darf ich in diesem Falle im Wartezimmer Platz nehmen. 0:0 Zwischenstand nach den ersten beiden Runden.

Homos & Lesbos. Die dürfen alle in die Hölle? Dann bin ich aber dabei! Denn das verschafft mir weniger Konkurrenz bei den „bösen“ Mädchen, die richtig Erfahrung haben. Sollen sich doch die Muslime um die unerfahrenen Jungfrauen kümmern. Außerdem ist da mehr Action der visuellen Art. Wer hat nicht schonmal heimlich sich gewünscht, zuzusehen, wie das eigentlich funktioniert, wenn man nur das „Normale“ kennt? Eine Wissenserweiterung der visuellen Art, ohne mit hochrotem Kopf aus einem Ehehygienegeschäft zu kommen, aus dem einem der Verkäufer noch ein „Wir hätten das aber auch noch mit Asiatinnen, Schwarzen oder Rasierten!“ hinterherruft. Ergo 1:0 für die Hölle.

Beer Addicts & Potheads. Wein-, Schnaps und Wodkatrinker nicht? Schade. Und Topfschnitt fand ich schon als Kind shyce, also muss ich da dem Himmel einen Punkt geben. 1:1 Ausgleich in der 17. Minute. Obgleich ich von Zeit zu Zeit mal ein Bier trinke. Aber dann gleich als Abhängiger eingestuft zu werden?

Sports Fanatics. Matratzensport war schon immer figurformend. So oder so, speziell bei ihr, wenn der Gummi reißt. Oder muss man auch andere Sportarten fanatisch verfolgen? Beachvolleyball, Frauenschlammcatchen oder Nacktsynchronschwimmen? Daher ab in die Hölle für mich. 2:1 für die etwas wärmere Gegend.

Eyes That Seek To Lust. Ach, werden auch einzelne Körperteile in die Hölle geschickt? Muss ich also aufpassen, dass ich da nicht auf verschämt blickenden Jungfernaugäpfeln und ekstatisch herumhüpfenden Pfarrerpenissen herumtrample? Schlüpfrig könnte es da auch sein, wenn man sich vorstellt, wieviele feuchte Vaginen dort lauern, speziell nach Justin-Bieber-Konzerten. Ach nee, falsche Zielgruppe, eher Stones, Aerosmith oder George-Clooney-Strips? 3:1 für die Hölle, speziell wenn Halle Berry sich mal wieder in ein Cat-Suit zwängt.

Bodies Dressed To Attract Lust. Und die Modebranche trifft sich auch in der Hölle. Lagerfeld, Saint-Laurent, Vuitton… Klar, die haben ja Heimvorteil. Wenn die nicht über die Modeschiene herkommen, dann wenigstens über Punkt 3 der Liste. Bringt wahrscheinlich jeder seinen persönlichen Friseur und sein persönliches männliches Kabinenpersonal mit. Oder dachten jene Baptisten da eher an Alice Schwarzer? Na ja, Fetischisten muss es ja auch geben, die bei solch einem Anblick in Schockstarre verfallen, zumindest körperteilweise. Zwischenstand: 4:1

Witches & Occultists. Hexen also auch. Alice hatten wir ja oben schon für die Fetischisten, jetzt also noch in person selbst. Margot Honecker ebenso, die Platzkarte ist ja seit Jahrzehnten schon geknipst. Und auch Okkultisten noch. Ich bin ja manchmal auch Okkultist. Mit so einem Okkular vom Fernglas nachschauen, welche neue Unterwäsche die Nachbarin hat. 5:1 für die Hölle. Oh, die gesamte Riege der Wirtschaftsweisen inklusive Hans-Werner Sinn findet sich bei den Okkultisten ein? Welch illustrer Kreis, Modeschöpfer, Wirtschaftsgrößen, wer fehlt noch?

Thieves & Greedy People. Genau, die Politiker. Gierig bin ich ja auch. Nicht unbedingt auf Geld, aber so körperliche Dinge, da könnte ich schon wieder… Dann hätten wir sie ja bald alle. Nein, die letzte Gruppe noch:

Atheists & Fake Christians. Der Vatikan. Wusste ich es doch. Und ich als Atheist darunter. 7:1 für die Hölle als Endstand. Das lässt allerdings nur einen Schluss zu:

Der Himmel ist menschenleer!

25. Mai 2011

Überlegungen (5)

Einsortiert unter: Uncategorized — nagelneuestestament @ 17:30

Laut Bibel trennt sich nach dem Tode die Seele vom Leib und begibt sich, je nach Vorleben, auf direktem Wege entweder in den Himmel oder in die Hölle. (Das Fegefeuer hat ja Benedikt 16 neulich erst abgeschafft).

Nun wir die Hölle ja als Ort beschrieben, an dem es heiß hergeht. Feuer allüberall, Qual, Pein und Schmerz. So weit, so gut. Mein Gedankengang ist aber nun: womit spüre ich Schmerz und Pein? Mit den Nerven meines Körpers? Oder mit meiner Seele? Ich tendiere zu Ersterem. Denn wenn ich operiert werde und zuvor eine Betäubung erfahre, dann wirkt diese auf meinen Körper, nicht auf meine Seele (sofern ich eine besitze. Der Beweis der Existenz der Seele allgemein steht auch noch aus, soweit ich weiß). Ergo ist die Seele wohl, wie auch das Hirn übrigens, schmerzbefreit.

Wenn ich also am Ende meines Lebens in eine Gegend komme, in der die Durchschnittstemperatur dem Normalsterblichen bereits heftigste Schweißausbrüche verschafft, schert sich so eine Seele – wohl auch mangels Masse – kaum darum. Nadelstiche, Schnitte, Prügel: für eine Seele wohl eher unbeeindruckend. Ebenso dann der Himmel mit all seinen schönen Dingen. Denn wenn mein Körper irgendwo in der Erde vermodert, einige meiner Organe in anderen Menschen weiterhin ihr Werk tun, oder der Rest einmal kurz eingeäschert wurde, dann sind meine Augen nicht da, um weder Gott noch den Teufel zu sehen. Meine Ohren können nicht das Heulen und Zähneklappern aus Matthäus 13, 42 hören, selbst meine Zähne zum Mitklappern habe ich nicht dabei. Die liegen dann wahrscheinlich noch im Wasserglas auf dem Nachttisch. Hunger? Durst? Für eine Seele? Dann hätte ich doch gerne gewusst, wie die Verdauung solch einer Seele ist. Und wo in Himmel (oder Hölle) die Klos sind. Ach nee, Hölle braucht keine Klos, da ja dort Hunger und Durst gebräuchliche Folterwerkzeuge sind.

Also, was ist dann noch erstrebenswert am „Leben nach dem Tode“?

19. Mai 2011

Überlegungen (4)

Einsortiert unter: Erster Teil — nagelneuestestament @ 13:04

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Diesen Satz kennt wohl fast jeder. Die Schöpfungsgeschichte. Zerlegen wir sie mal grob.

Am ersten Tag schuf Gott Tag und Nacht. Hmm. Wir kennen den Satz „und der Herr sprach: es werde Licht!, und es ward Licht.“ Wenn Gott also Licht schuf, dann war es vorher dunkel. Wie kann er dann am ersten Tag Tag und Nacht geschaffen haben? Oder schuf er Tag und Nacht in der ersten Nachtschicht? Es ist das selbe Dilemma wie „Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“. Gegenwart existiert nicht. Oder doch? Eben noch Gegenwart, und schon Vergangenheit. Oder anders: Die Zukunft wird zur Vergangenheit in der Gegenwart. Verstehen Sie mich? Gott erschafft an einem noch nicht existierenden Tag einen Tag.
Zweiter Tag (oder doch eher erster Tag?). Das Himmelsgewölbe wird geschaffen als Trennung zwischen oberen und unteren Wassern. Setzt eigentlich voraus, dass davor alles voll Wasser war. Und dunkel. Somit haben wir eine Wasserwelt nebst Himmel am zweiten Tag.
Dritter Tag. Land und Wasser werden getrennt. War also doch nicht alles Wasser, damals. Irgendwo gab es noch einen Meeresboden, der vor dem Licht existierte. Oder entstand das Land durch zentrifugieren des Wassers? Waren da Feststoffe im Wasser gelöst? Spontantrocknung ganzer Kontinente innerhalb des Meeres? Wenn jetzt einer mit der Erklärung „vulkanischer Ursprung“ kommt: hey, am Anfang war alles dunkel, voll mit Wasser. Wo sind da dann die Vulkane? Das Magma, die flüssigen Gesteine? Und wenn flüssige Gesteine: die glühen aufgrund der Temperatur. Also wäre es nicht dunkel gewesen. Achso, Magma unterhalb der abgekühlten Schichten, daher alles dunkel: Wieso erschafft dann Gott am dritten Tag Land, wenn es schon da ist? Und dann gleich mit Pflanzenbewuchs. Außer in den Wüstengebieten. Oder auf hohen Bergen. Da waren die Pflanzen wohl ausgegangen.
Vierter Tag. Himmelskörper werden ans Himmelsgewölbe gepinnt. Wolken, Sonne, Mond, Sputnik, Sternschnuppen, Sterne und Polarlichter aus den zusammengekehrten Resten der Sterne. Kondensstreifen allerdings noch nicht, Gott hatte noch kein Lineal erschaffen.
Fünfter Tag. Meerestiere und Vögel werden erschaffen. Also lauter Eierleger. Was aber ist mit den Lebendgebärenden wie beispielsweise Walen, Delphinen oder Haien? Gut, die dann auch wohl.
Sechster Tag. Landtiere und am Schluss der Mensch werden erschaffen.
Siebter Tag ist Ruhetag.

So, jetzt meine Fragen: wer schrieb die Bibel? Gott? In welcher Sprache? Und in welcher Sprache sagte er „Es werde Licht“? Weil: Sprachen hatte er ja nicht erschaffen bis dato. Und wenn, dann erst mit der Erschaffung des Menschen am 6. Tag. Vorher aber…?
Nächste Frage: wenn die Menschen die Bibel verfasst haben, woher kommen dann die detaillierten Informationen über die Tage 1 bis 5? Weil mögliche Augenzeugen konnte es ja erst ab Tag 6 geben. Ok, Gott könnte dieses Wissen dem Menschen natürlich posthum ins Gehirn geblasen haben. Aber wieder: in welcher Sprache es zu verstehen und aufzuschreiben? In welcher Schrift? Ist Gottes Handschrift Latein, Griechisch, Mesopotamisch, Runenschrift, Ägyptische Bilderschrift, chinesisch, japanisch oder kyrillisch? Arabisch etwa? Hebräisch?

Auch wenn Gott Liebe ist (er gab Augen zu sehen, Ohren zu hören und einen Mund zu reden), so sollte Gott doch auch dem Menschen ein Hirn zum Denken gegeben haben. Aber da hakt es wieder mal.

28. März 2011

Überlegungen (3)

Einsortiert unter: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 13:05

Nachdem sich mit Wohlan eine kleine Diskussion in den Kommentaren entwickelte, möchte ich nun doch hier einen neuen Artikel erstellen. Zum Einen, um einen Überblick über den Diskussionsverlauf zu behalten, zum Anderen natürlich, um weiter zu provozieren. Wozu sonst ist dieses Blog da?

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen (oder auch Kommentare anderer Personen), hier noch einmal meine Meinung.
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6. März 2011

Gott einmal psychologisch betrachtet

Einsortiert unter: Dritter Teil — nagelneuestestament @ 13:48

Es ist immer wieder interessant, wenn man auf Leute trifft, die die Bibel als ihren Lebensleitfaden betrachten, trotzdem aber nicht abgeneigt sind, gewisse Vorschriften ganz nach ihrem Sinne zu verbiegen. Church on Sunday, sin on Monday, so wohl die Devise dieser Gläubigen.
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